Mit der Zeitumstellung drohen Wildunfälle

Nach der Zeitumstellung von Sommer- auf Winterzeit haben viele Menschen Probleme. Auch für Autofahrer bedeutet die Zeitumstellung eine erhöhte Unfallgefahr: Rehe und Wildschweine lässt das "Timing" der Menschen kalt. Sie sind wie gewohnt in der Dämmerung unterwegs. Dieser Zeitraum fällt durch das Zurückstellen der Uhr in den kommenden Wochen genau mit dem Berufsverkehr zusammen. Deshalb sollten Autofahrer in dieser Zeit besonders vorausschauend und mit genügend Abstand fahren.
Die Begegnung mit Wildtieren auf Straßen ist permanent möglich. Tritt ein Tier unvermittelt auf die Fahrbahn, sollte die Geschwindigkeit stark gedrosselt, abgeblendet und gehupt werden. Lässt sich ein Zusammenstoß nicht verhindern, sollten Autofahrer voll bremsen und auf keinen Fall ausweichen. Denn die Gefahr, mit dem Gegenverkehr oder einen Baum zusammenzustoßen, ist hoch. Die Folgen sind sicher schlimmer als der Zusammenstoß mit einem Wildtier. Oft sind die Waldbewohner im Rudel unterwegs. Daher gilt, auch wenn ein Tier die Straße bereits passiert hat, weiter erhöhte Vorsicht.
Nach einem Unfall sollten Sie die Unfallstelle sichern, die Polizei verständigen und verletzten Personen Erste Hilfe leisten. Ein verletztes Tier darf auf keinen Fall berührt werden, da es beißen oder mit einer Krankheit infiziert sein könnte. Die Mitnahme von getötetem Wild gilt als Wilderei und ist strafbar. Angefahrene Wildtiere müssen - insbesondere wenn sie verletzt flüchten - der Polizei gemeldet werden. Die Ordnungshüter geben die Information an den zuständigen Förster weiter.

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