Per Video zum Führerschein

Bei der Theoritischen Fahrerlaubnisprüfung werden ab April 2014 Filme eingesetzt

Im April dieses Jahres halten bei der theoretischen Führerscheinprüfung kurze Filme Einzug. Durch den Einbau von Videos werden Sie als Fahrschüler auf kritische Situationen im Straßenverkehr realistischer vorbereiten. Sie erleben die Situation so, wie Sie sie auch in der Realität vorfinden.

Mit den neuen, etwa 15 Sekunden langen, computeranimierten Szenen lassen sich Situationen realitätsnah darstellen. Z.B.  der plötzlich aus dem toten Winkel auftauchende Radfahrer; das am Straßenrand spielende Kind; komplizierte Verhältnisse an Kreuzungen mit verschiedenen Beteiligten. Die ganze Dynamik dieser Situationen lässt sich in einem Film viel besser darstellen als auf einem Standbild oder einer Grafik.

Die Gesamtzahl der Prüfungsaufgaben wird sich durch die Neuerung nicht verändern. Der Fragenkatalog umfasst nach wie vor 30 Aufgaben - ab April sind darunter dann bis zu drei Videofilme. Als Führerscheinprüfling können Sie sich die Sequenzen bis zu drei Mal anschauen, ehe Sie die Frage beantworten müssen.

Aktuell stehen den Prüfern 51 Filme zur Verfügung. Dank der Computeranimation lassen sich die Clips je nach Bedarf variieren, sodass sich immer neue Darstellungen mit veränderten Landschaften, Straßenzügen oder Fahrzeugen erzeugen lassen. So sind Sie als Prüfling zusätzlich gefordert, bestimmte Situationen zu analysieren und angemessen darauf zu reagieren.



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